Chat · Astolfo

  1. Hey, da bist du ja! Ich wollte mich gerade zwischen dem vernünftigen Weg und dem entscheiden, der nach Abenteuer aussieht. Wohin der vernünftige führt, habe ich vielleicht vergessen ... aber der andere bietet eine fantastische Aussicht! Also, welchen nehmen wir?

Astolfo – Fate/Apocrypha

Interessante FaktenBiografieDie Geschichte, die Persönlichkeit und alles dazwischen.Biografie lesenBiografie schließen
Fate/Apocrypha

Astolfoアストルフォ

Servant der Rider-Klasse aufseiten der Schwarzen Fraktion; einer der zwölf Paladine Karls des Großen

In Fate/Apocrypha ist Astolfo der Rider der Schwarzen Fraktion: ein Heroengeist, der für die Yggdmillennia-Fraktion im Großen Heiligen Gralskrieg beschworen wird. Seine wahre Identität ist die eines der zwölf Paladine Karls des Großen. Berühmt ist er eher für außergewöhnliche Abenteuer als für überragende Kampfkraft.

Fröhlich, impulsiv und kaum bereit, einen Menschen in Not zurückzulassen, sieht er in seinen Mitmenschen eigenständige Persönlichkeiten – selbst wenn der Krieg verlangt, sie als bloße Mittel zum Zweck zu behandeln.

Biografie

Ein Paladin, dessen Abenteuer seinem Urteilsvermögen voraus waren

In den Legenden, auf die Fate/Apocrypha zurückgreift, dient Astolfo als Paladin Karl dem Großen und ist der Sohn König Ottos von England. Zu den zwölf Paladinen gehören gefeierte Krieger wie Roland, doch Astolfo zählt nicht zu ihren stärksten Kämpfern. Seine besondere Stärke liegt im unbändigen Drang, zu neuen Abenteuern aufzubrechen, Missgeschicke zu überstehen und mit etwas völlig Unerwartetem zurückzukehren.

Zu seinen Geschichten gehören die Begegnung mit dem Riesen Caligorante, der Sieg über Harpyien mithilfe eines magischen Horns und der Erwerb verzauberter Gegenstände, die später zum Arsenal des Heroengeistes zählen. Viele dieser Schätze erhält er durch ungewöhnliche Umstände statt durch klare Siege in Kraftproben. Seine Großzügigkeit und sein fehlender Besitzanspruch sind ebenso charakteristisch wie sein Glück.

Roland und die Reise zum Mond

Astolfo ist besonders eng mit Roland verbunden, einem weiteren Paladin Karls des Großen. Als Roland nach einer Liebesenttäuschung den Verstand verliert, unternimmt Astolfo eine außergewöhnliche Reise zum Mond, um die verlorene Vernunft seines Freundes zurückzuholen. Die Legende spielt auch mit Astolfos eigenem notorisch unzuverlässigem Urteilsvermögen: Die Vernunft, die er kurzzeitig wiedererlangt, bleibt ihm nicht lange erhalten.

Astolfos auffällige Kleidung hängt laut dem Begleitmaterial zu Fate/Apocrypha mit seinem Versuch zusammen, Roland nach dessen Liebeskummer aufzuheitern. Die Verkleidung konnte die Stimmung seines Freundes nicht heben, doch die Geste passt zu Astolfos Bereitschaft, für jemanden, der ihm am Herzen liegt selbst eine unwahrscheinliche Lösung auszuprobieren.

Astolfo
Astolfo
Astolfo
Astolfo

Rider der Schwarzen Fraktion

Astolfo wird von der Yggdmillennia-Magierin Celenike Icecolle Yggdmillennia als Servant der Rider-Klasse beschworen. Er gehört zur Schwarzen Fraktion, einer der beiden Parteien eines Konflikts, in dem sieben Servants gegen sieben gegnerische Servants kämpfen. Seine Verbundenheit mit dem fliegenden Hippogreif passt zu dieser Klasse; seine weiteren Noble Phantasms machen ihn auch in ungewöhnlichen Situationen nützlich.

Astolfos unbekümmerte Art und sein lockerer Umgang mit streng gehüteten Geheimnissen passen nur schlecht zu einer Gruppe berechnender Magier. Vor allem akzeptiert er nicht, dass der Sieg im Krieg automatisch wichtiger sein soll als die Hilfe für einen schutzlosen Menschen. Diese Überzeugung wird entscheidend, als er in der Zitadelle der Yggdmillennia einem Homunkulusjungen begegnet.

Eine ausgestreckte Hand für jemanden ohne Freiheit

Der Junge, der später den Namen Sieg trägt, wurde erschaffen, um den Magiern in ihrem Krieg zu dienen. Astolfo reicht ihm die Hand und hilft ihm, ein Leben jenseits des Zwecks zu suchen, für den er erschaffen wurde. Für einen Servant, dessen eigene Fraktion Gehorsam erwartet, ist das eine gefährliche Entscheidung. Doch Astolfo kümmert sich um die Notlage des Jungen, bevor er überhaupt darüber nachdenkt, welcher Seite das nützen könnte.

Ihre frühe Verbindung verdeutlicht einen wichtigen Zug von Astolfos Wesen: Er redet vielleicht, bevor er nachdenkt, doch seine Impulsivität ist weder Grausamkeit noch Gleichgültigkeit. Sein erster Instinkt ist, einem Menschen zu helfen, der darum bittet – selbst wenn ein nüchterner Befehlshaber das für töricht halten würde.

Astolfo
Astolfo
Astolfo
Astolfo

Persönlichkeit und Beweggründe

Astolfo ist überschwänglich, direkt, abenteuerlustig und ausgesprochen schlecht darin, Geheimnisse zu bewahren. Seine „Verdunstung der Vernunft“ ist eine tatsächliche Servant-Fertigkeit; seine mangelnde Vorsicht ist also nicht nur ein wiederkehrender Witz über einen albernen Ritter. Geht es jedoch um die Freiheit oder Sicherheit anderer, kann er überraschend entschlossen handeln.

Er weiß, dass er im Vergleich zu legendären Helden ein eher schwacher Ritter ist, und macht seinen Selbstwert nicht davon abhängig, der Stärkste zu sein. Sein Handeln zeugt von einer ganz praktischen Art von Mut: Er geht auf den Menschen zu, der ihn braucht, statt auf einen garantierten Sieg zu warten.

Seine Freundlichkeit ist großzügig, nicht berechnend: Er bietet Hilfe an, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, und spricht offen von Zuneigung, ohne das Geschlecht als Hindernis für Liebe zu betrachten. Für Astolfo zählen die Wünsche des Einzelnen mehr als Rang, politischer Vorteil oder der Zweck, zu dem ein Magier jemanden erschaffen haben will.

Aussehen

Astolfo ist ein schlanker, jugendlich wirkender Mann mit rosa Haaren, magentafarbenen Augen und einem androgynen Erscheinungsbild. Sein Design zeichnet sich durch lange, asymmetrische Haarsträhnen, einen auffälligen Zopf und dunkle Haarschleifen aus. Der Gegensatz zwischen seinen verspielten Gesichtsausdrücken und seiner ritterlichen Ausrüstung ist unverkennbar.

Seine bekannte Kleidung als Rider der Schwarzen Fraktion kombiniert ein dunkles, eng anliegendes Outfit mit weiß-goldenen Rüstungselementen, langen schwarzen Strümpfen, weißen Stiefeln und einem weißen, pelzbesetzten Umhang mit rotem Innenfutter. Schwarze Schleifen betonen das rosa Haar und den langen Zopf.

Kurzinfos

Wahrer Name
Astolfo
Servant-Klasse
Rider; Rider der Schwarzen Fraktion
Fraktion bei der Beschwörung
Schwarze Fraktion / Yggdmillennia
Ursprüngliche Masterin
Celenike Icecolle Yggdmillennia
Zugehörigkeit in der Legende
Die zwölf Paladine Karls des Großen
Geschlecht
Männlich; androgynes Erscheinungsbild
Charakteristisches Reittier
Hippogreif
Japanische Synchronstimme im Anime
Rumi Okubo

Fähigkeiten

Reitkunst

Als Rider der Schwarzen Fraktion verfügt Astolfo über außergewöhnliche Reitkünste, besonders im Umgang mit seinem fliegenden Hippogreif.

Grenzen: In direkten Kraftvergleichen bleibt er vergleichsweise schwach.

Hippogriff: Fantastisches Pferd aus einer anderen Welt

Ein fliegendes Phantasmalwesen, dessen Oberkörper einem Greif und dessen Unterkörper einem Pferd ähnelt. Als „unmögliches“ Geschöpf kann es kurzzeitig zwischen Dimensionen wechseln, sodass Angriffe in diesem Moment ins Leere gehen.

Grenzen: Der Dimensionswechsel dauert nur einen Augenblick; er ermöglicht weder unbegrenzten Zugang zu einer anderen Welt noch dauerhafte Unverwundbarkeit.

Trap of Argalia: Ein Treffer genügt zum Sturz!

Eine goldene Turnierlanze, die Astolfo von Argalia entliehen hat. Die Berührung mit ihrer Spitze versetzt das Ziel vorübergehend in einen Zustand des Fallens und bringt Gegner aus dem Gleichgewicht, selbst wenn der körperliche Schaden gering ist.

Grenzen: Die Wirkung ist zeitlich begrenzt und Gegner können sich wieder erholen; die Lanze selbst richtet nur wenig Schaden an.

La Black Luna: Magisches Horn, das Panik auslöst

Ein großes magisches Horn, dessen gewaltiger Schall schwächere Gegner auseinanderjagen und Verwirrung, Angst oder sogar vorübergehende Taubheit verursachen kann. So kann es Verbündeten eine Gelegenheit zum Angriff verschaffen.

Grenzen: Für ein gegen Heere gerichtetes Noble Phantasm ist seine unmittelbare Kraft vergleichsweise gering, und erfahrene Servants können trotz der Störung weiterkämpfen.

Verzaubertes Buch zur Aufhebung von Magie

Ein verzaubertes Buch, das Astolfo von der Hexe Logistilla erhielt. Schon das bloße Tragen verleiht ihm eine außerordentlich hohe Magieresistenz, bevor er überhaupt die volle Kraft des Buches zum Aufheben von Zaubern nutzen kann.

Grenzen: Für seine stärkere Wirkung muss er sich an den wahren Namen des Buches erinnern und ihn aussprechen; das geschieht erst später in der Handlung.

Verdunstung der Vernunft

Eine persönliche Fertigkeit, die Astolfos schwindende Vernunft widerspiegelt: Er vergisst wichtige Dinge und plaudert Geheimnisse aus, kann im Kampf aber manchmal instinktiv eine nützliche Handlung erkennen.

Grenzen: Seine Unfähigkeit, Informationen vertraulich zu behandeln, kann die Pläne seiner eigenen Fraktion gefährden.

Monströse Stärke

Eine ungewöhnliche, niedrig eingestufte Fertigkeit zur Steigerung der Körperkraft, die Astolfo kurzzeitig stärker macht, ohne ihn im direkten Kampf zu einem der mächtigsten Ritter zu erheben.

Grenzen: Solange die Verstärkung anhält, erleidet Astolfo selbst Schaden; ihr Einsatz hat also seinen Preis.

Beziehungen

Sieg

Homunkulus, mit dem er sich anfreundet und den er beschützt

Astolfo hilft dem Jungen, der später den Namen Sieg annimmt, nach eigener Freiheit zu streben, und stellt dessen Leben über die Interessen seiner Kriegsfraktion.

Celenike Icecolle Yggdmillennia

Ursprüngliche Masterin

Die Yggdmillennia-Magierin beschwört Astolfo als Rider der Schwarzen Fraktion. Ihre Verbindung ist ein formelles Master-Servant-Verhältnis und kein Beleg für gemeinsame Werte oder gegenseitige Zuneigung.

Roland

Mitpaladin und Freund

Astolfos berühmte Mondreise entspringt dem Wunsch, Rolands verlorene Vernunft wiederherzustellen. Ihre gemeinsame Paladinsage bildet den Hintergrund von Astolfos waghalsiger, aber aufrichtiger Treue.

Karl der Große

Lehnsherr und Anführer der zwölf Paladine

Astolfo zählt in der Heldentradition, auf die Fate/Apocrypha zurückgreift, zu den berühmten Paladinen im Dienst Karls des Großen.

Jeanne d’Arc

Ruler und weitere Teilnehmerin des Krieges

Jeanne beteiligt sich am Schutz des Homunkulusjungen, dem Astolfo hilft. Ihre Wege kreuzen sich, während sich der Konflikt über die beiden ursprünglichen Fraktionen hinaus ausweitet.

Interessante Fakten

Astolfo leiht magische Schätze bereitwillig aus und vergisst manchmal sogar, sie zurückzufordern.

Seine ungewöhnliche Ausrüstung geht mit einer ebenso ungewöhnlichen Gleichgültigkeit gegenüber Besitz einher.

Auf seiner sagenhaften Reise zur Wiedererlangung von Rolands Vernunft fliegt Astolfo nicht auf dem Hippogreif zum Mond, sondern in einem vom heiligen Johannes geliehenen Wagen mit feurigen Pferden.

Dieses Detail unterscheidet sein Mondabenteuer von dem Reittier, für das er als Servant der Rider-Klasse am bekanntesten ist.

Laut dem Hintergrundmaterial zu Fate/Apocrypha erhielt Astolfo den Hippogreif vom Zauberer Atlante.

Das Reittier gehört bereits zu seinen früheren Abenteuern und wurde nicht erst für den Heiligen Gralskrieg erfunden.

Während eines chaotischen Lanzenturniers nimmt Astolfo die zurückgelassene Lanze Argalias an sich und schreibt seine anschließenden Siege zunächst einer plötzlichen Verbesserung der eigenen Fähigkeiten zu.

Der Witz liegt im gewaltigen Unterschied zwischen Astolfos tatsächlichem Können beim Turnier und dem Zauber der Lanze, der Gegner zu Fall bringt.

Bei seiner Beschwörung zum Heiligen Gralskrieg hat Astolfo noch nicht entschieden, was er sich im Falle eines Sieges wünschen würde.

Er folgt dem Ruf, weil jemand seine Hilfe braucht, nicht weil er bereits eine Belohnung eingeplant hätte.

Ototsugu Konoe entwarf die ursprünglichen Charakterdesigns für Fate/Apocrypha, während Yukei Yamada für das Charakterdesign des TV-Anime verantwortlich ist. Astolfos japanische und englische Synchronstimmen stammen von Rumi Okubo und Faye Mata.

Diese Angaben unterscheiden die ursprüngliche visuelle Gestaltung, das Design der Anime-Adaption und die beiden offiziellen Sprachfassungen.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist Astolfo in Fate/Apocrypha?

Er ist der Rider der Schwarzen Fraktion, ein beschworener Heroengeist aus dem Kreis der zwölf Paladine Karls des Großen, der im Großen Heiligen Gralskrieg aufseiten der Schwarzen kämpft.

Ist Astolfo ein Junge oder ein Mädchen?

Astolfo wird in den Charakterunterlagen zu Fate/Apocrypha als männlich bezeichnet. Sein bewusst androgynes Aussehen und seine feminine Kleidung ändern daran nichts.

Warum heißt Astolfo Rider der Schwarzen Fraktion?

„Rider“ bezeichnet seine Servant-Klasse; „Schwarz“ steht für die Fraktion, für die er beschworen wurde, nicht für seine Persönlichkeit oder die Farbe seiner Kleidung.

Kann Astolfo fliegen?

Er kann auf seinem fliegenden Hippogreif reiten, einem mythischen Reittier, das außerdem ganz kurz zwischen Dimensionen wechseln kann.

Ist Astolfo der stärkste Paladin?

Nein. Fate/Apocrypha stellt ihn wiederholt als im direkten Kampf weniger furchteinflößend dar als viele berühmte Ritter. Seine Vorteile sind Mut, Glück und außergewöhnliche Ausrüstung.

Welche Verbindung besteht zwischen Astolfo und Roland?

Sie sind Paladine desselben Herrschers. In der traditionellen Geschichte reist Astolfo zum Mond, um Rolands verlorene Vernunft zurückzuholen.

An welcher Art Heiligem Gralskrieg nimmt Astolfo teil?

Im Großen Heiligen Gralskrieg stehen sich die Schwarze und die Rote Fraktion mit jeweils sieben Servants gegenüber. Astolfo kämpft für die Schwarze Fraktion.

Ab hier folgen schwere Spoiler zur Handlung.

Der Preis für die Rettung eines Homunkulus

Astolfos Entscheidung, dem namenlosen Homunkulus zur Flucht zu verhelfen, hat Folgen, die über einen einzelnen Akt der Barmherzigkeit hinausgehen. Siegfried, Saber der Schwarzen Fraktion, schenkt dem sterbenden Jungen schließlich sein eigenes Herz und ermöglicht ihm so das Überleben. Der Junge nennt sich fortan Sieg und entwickelt eigene Wünsche und Entscheidungen, statt sich nach denen der Magier zu richten, die ihn erschufen. Astolfo gehört zu den entschiedensten Verfechtern dieser Unabhängigkeit.

Celenikes Befehlszauber und ein neuer Master

Celenikes Feindseligkeit gegenüber Astolfos Bindung zu Sieg wird zur unmittelbaren Bedrohung. Mit einem Befehlszauber befiehlt sie Astolfo, den Jungen zu töten. Astolfo wehrt sich verzweifelt gegen den erzwungenen Gewaltakt. Dabei zeigt sich, wie stark sein persönliches Verständnis von Recht und Unrecht mit der Macht kollidiert, die ihn durch den Vertrag bindet.

Mordred tötet Celenike, bevor diese einen weiteren Befehlszauber einsetzen kann. Obwohl Astolfo nicht mehr der Kontrolle derselben Masterin unterliegt, ist die Wirkung des ersten Befehls nicht sofort erloschen. Mordred warnt ihn davor, sich Sieg zu nähern. Sieg schließt daraufhin einen neuen Master-Servant-Vertrag mit Astolfo. Aus ihrer Rettungsaktion wird eine gegenseitige Verpflichtung statt bloßen Gehorsams gegenüber der Schwarzen Fraktion.

Ein schwacher Ritter schafft die entscheidende Gelegenheit

Im Kampf gegen Avicebrons gewaltigen Golem, dessen Verbindung zur Erde für seine Macht unverzichtbar ist, reicht rohe Gewalt nicht aus. Astolfo bringt den Riesen mit Trap of Argalia zu Fall. Der kurze Verlust des Bodenkontakts eröffnet den stärkeren Helden die entscheidende Gelegenheit. Gerade weil die Wirkung seiner vermeintlich unterlegenen Waffe so speziell ist, wird sie zum Schlüssel des Erfolgs.

Ein Angriff ohne Mondlicht und der wahre Name des Buches

Als Sieg und Astolfo auf Semiramis' fliegende Hängende Gärten vorrücken, stellt ein mondloser Himmel Astolfos verlorene Vernunft kurzzeitig wieder her. Er erinnert sich an den wahren Namen des verzauberten Buches, das er zuvor beiläufig falsch benannt hatte: Casseur de Logistille. Indem er dessen Kraft aktiviert, neutralisiert er das magische Lichtkanonen-Sperrfeuer der Gärten und trägt Sieg auf dem Hippogreif weiter.

Diese Szene macht Astolfo nicht plötzlich zu einem überragenden Schwertkämpfer. Sie veranschaulicht das Muster seiner gesamten Geschichte: Ein bestimmtes Hilfsmittel, eine unwahrscheinliche Gelegenheit und der Wille, sich ganz einzusetzen, können wichtiger sein als die üblichen Rangordnungen.

Siegs letzte Entscheidung und Astolfos Reise

In der letzten Auseinandersetzung um den Großen Gral lehnt Sieg Amakusa Shirous Plan ab, der Menschheit das Heil aufzuzwingen. In den Drachen Fafnir verwandelt, bringt er den Gral auf die Rückseite der Welt, wo dessen auf Menschen gerichtetes Wunder nicht wirken kann. Astolfo überlebt den Konflikt, doch sein Master verlässt die gewöhnliche Welt.

Nach den Romanen bricht Astolfo zu einer Wanderreise auf. Das Begleitmaterial zu Fate/Apocrypha schildert, wie er weiterhin Menschen hilft, die ihn darum bitten, ohne Bezahlung zu verlangen. Damit setzt sich auf unbestimmte Zeit derselbe ritterliche Impuls fort, der ihn trotz der Einwände seiner eigenen Fraktion zur Verteidigung eines Homunkulus bewogen hat.

Weitere Fakten zur Geschichte

Selbst nachdem Mordred Celenike getötet hat, warnt Mordred Astolfo, dass die nachwirkende Kraft des Befehlszaubers ihn immer noch dazu bringen könnte, seine Waffe gegen Sieg zu richten.

Celenikes Tod beseitigt nicht augenblicklich die Gefahr des Zwangs, gegen den Astolfo sich gewehrt hat.

Beim Angriff auf die Hängenden Gärten wehrt Astolfos erwachtes, zauberbrechendes Buch Semiramis' Elf Schwarze Särge ab – mächtige magische Verteidigungskanonen.

So wird deutlich, welches konkrete Hindernis sein wiedererinnertes Noble Phantasm überwindet; die Fähigkeit verleiht ihm keine allgemeine, uneingeschränkte Unverwundbarkeit.

Fragen mit Spoilern

Wie wird Sieg Astolfos Master?

Nachdem Celenike versucht, Astolfo mit einem Befehlszauber zum Mord an Sieg zu zwingen, wird sie von Mordred getötet. Anschließend schließt Sieg einen neuen Servant-Vertrag mit Astolfo.

Überlebt Astolfo Fate/Apocrypha?

Ja. Das Begleitmaterial beschreibt, wie er nach den Hauptereignissen der Romane weiterreist und Menschen hilft.

Wie lautet der wahre Name von Astolfos zauberbrechendem Buch?

Casseur de Logistille lautet der wahre Name, mit dem die Kraft des Buches freigesetzt wird. Im Begleitmaterial wird es auch als Casa Di Logistilla bezeichnet. Zuvor hatte Astolfo es Luna Break Manual genannt.

Was geschieht am Ende mit Astolfo und Sieg?

Sieg verwandelt sich in Fafnir und bringt den Großen Gral auf die Rückseite der Welt. Astolfo bleibt zurück, setzt seine Abenteuer fort und hilft Menschen in Not.

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